Wissenschaftstheorie und Technikphilosophie

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Philosophieren heißt, sich im Denken zu orientieren. Zu den Aufgaben der Philosophie gehört es, die Grundlagen des Alltagsverstandes und der Wissenschaften zu analysieren und zu beurteilen. Die theoretische Philosophie unterscheidet sich von der praktischen dadurch, dass in ihr die Frage »Was sollen wir tun?« keine Rolle spielt. Die theoretische Philosophie wird durch keine gemeinsame Frage zusammengehalten, sondern zerfällt in ein gutes halbes Dutzend Disziplinen, die am Lehrstuhl auch sämtlich in Forschung und Lehre vertreten werden: Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie, Sprachphilosophie, Philosophie des Geistes und Handlungstheorie, Ontologie und Metaphysik.

Für die Naturwissenschaften, die Ingenieurswissenschaften und die empirischen Humanwissenschaften ist die theoretische Philosophie vor allem dadurch von Belang, dass sie Grundbegriffe untersucht, die in den Einzelwissenschaften verwendet, aber mit deren Methoden nicht geklärt werden können: Wahrheit, Wissen, Wissenschaft, Sprache, Bedeutung, Vernunft, Geist, Natur, Bewusstsein, Freiheit, Wahrnehmung, Handlung, Gefühl, Raum, Zeit, Erklärung, Naturgesetz, Verursachung, Zufall, Notwendigkeit.

Der Lehrstuhl für Theoretische Philosophie ist wie das gesamte Aachener Institut einem Philosophiestil verpflichtet, den man als »analytisch« bezeichnet. Damit ist die Auffassung gemeint, dass es in der Philosophie wesentlich auf die Klärung von Begriffen und die Untersuchung von Argumenten ankommt – jedenfalls dann, wenn man über oberflächliche und unverbindliche Antworten auf philosophische Fragen hinausgelangen will.

Mehr Informationen zum Lehrstuhl Wissenschaftstheorie und Technikphilosophie finden sie auf der lehrstuhleigenen Website.